Jeden Montag stellt die liebe Janine von Paperthin.de eine Frage, die von allen beantwortet werden kann, darf, sollte, die Bücher lieben.
Diese Woche lautet die Frage:
Verschenkst du gerne Bücher?
Welches war das letzte Buch, das du verschenkt hast?
Ich verschenke gerne Bücher, sehr gerne sogar. Nur leider wird in meinem Familien- und Freundeskreis sehr wenig gelesen. "Shades of Grey" und andere Bücher, die man gelesen haben "muss" (das zu diskutieren würde jetzt zu weit führen) mal ausgenommen...
Und doch habe ein paar Freundinnen, die ich an einer Hand abzählen kann und denen ich immer wieder gerne Bücher schenke. Sei es ein ausgemistetes Leseexemplar, eine kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch oder auch wenn ich das Gefühl habe, dass das Buch perfekt zu dieser Person passt. Deshalb verschenke ich gerne Bücher. Und genauso gerne bekomme ich eine (hoffentlich begeisterte) Rückmeldung von der beschenkten Person.
Verschenkt habe ich zuletzt mehrere Bücher: Zum einen gab es für zwei Freundinnen einen großen Stapel Fantasybücher, die die beiden verschlingen werden. Dann habe ich meiner Schwester das Buch Crashkurs Baby: Anleitung für Ungeübte ... garantiert ohne Schnickschnack
geschenkt. Auch wenn sie Nichtleserin ist und ihr liebster Satz: "Gibt es das auch als Cassette / CD?" war bzw. ist, kam das Buch aus guten Gründen sehr gut an und es soll sehr empfehlenswert sein. O-Ton: "Das hat uns über die erste schlaflose Nacht geholfen und uns tolle Tipps & Sicherheit gegeben!"
Desweiteren habe ich eine Freundin mit einer signierten Ausgabe von "Abgeschnitten
" überrascht, da sie leider nicht zur Lesung kommen konnte. Darin versteckt habe ich eine Eintrittskarte für eine weitere Fitzek-Lesung, in der Hoffnung, dass wir es diesmal gemeinsam schaffen.
Wie ihr seht, verschenke ich keine Bücher an Nichtleser um sie zu bekehren. Lieber mache ich eine kleine Freude, versuche was Perfektes zu finden oder höre in Gesprächen aufmerksam zu. Denn auch so lässt sich manches Mal ein kleiner Wunsch erfüllen, ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Und das ist doch beim Schenken das Wichtigste, oder?